Das Wetter am Sonntag, 15. Februar
Beendigung des Ukraine-Kriegs: Tschechischer Staatspräsident fordert in München mehr Initiative durch USA
In Prag wurde an Opfer der Bombardierung 1945 erinnert
Moderne Kunst: Prager Kampa-Museum ehrt tschechische Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts
Tschechisches Abgeordnetenhaus bringt Änderung der Geschäftsordnung auf den Weg
Eishockey bei Olympia: Tschechische Männer besiegen Frankreich, Frauen scheiden im Viertelfinale aus
Münchner Sicherheitskonferenz: Pavel zu Verhältnis EU–USA, Macinka trifft Zichanouskaja
In muslimischen Ländern ruft der Muezzin zum Gebet, in christlichen läuten Kirchenglocken. Im atheistischen Tschechien hingegen schallt einmal monatlich ein heulender Ton durch das Land. Denn an jedem ersten Mittwoch im Monat werden um Punkt 12 Uhr die Sirenen getestet. 140 Sekunden dauert das Signal. 140 Sekunden, in denen die Welt für einen Moment stehen zu bleiben scheint.
Sexting, also das Verschicken von Kurznachrichten, Fotos oder Videos mit sexualisiertem Inhalt, ist für viele Erwachsene in Tschechien Normalität.
Zweites Olympiagold für Tschechien: Eisschnellläufer Jílek siegt über 10.000 Meter
Die Nervosität an den Aktienmärkten stützt als sicher geltende Staatsanleihen. US-Tech-Konzerne zapfen zunehmend den Anleihemarkt an, zuletzt Alphabet. Unter anderem mit einem Bond mit der seltenen Laufzeit von 100 Jahren.
Nicht nur der Bitcoin fällt und fällt, der gesamte Kryptomarkt wackelt. Nur die üblichen wiederkehrenden Einbrüche oder das endgültige Ende des Kryptobooms? Fans zeigen sich zuversichtlich, Kritiker sehen sich bestätigt.
Zu Monatsbeginn trenden Sparpläne im Handel mit Indexfonds. Auffällige Nachfrage sehen Händler bei Japan-ETFs rund um die Parlamentswahl am Sonntag. Bei Gold- und Silber-ETCs nimmt die zuvor hohe Handelsaktivität etwas ab.
Diese Anlagethemen erweitern das Angebot: ein Managed Futures-ETF, breit diversifizierte Aktien‑ETFs für mehrere Regionen und eine physisch besicherte Bitcoin‑/Gold‑Kombination.
Das Misstrauen in die Tech-Bewertungen steigt, Gold und Silber schwanken weiter stark. So mancher hält die Erwartungen an die Unternehmen und speziell die KI-Branche ohnehin für überzogen.
Während Kryptowährungen und Edelmetalle stark schwanken, bleibt der Anleihemarkt stabil. Die Renditen tendieren seitwärts. Die vielen Neuemissionen stießen auf großes Interesse.
Michael Blumenroth analysiert den heftigen Kurseinbruch von Gold und Silber seit Anfang Februar.
Im Zertifikatehandel der Deutschen Börse haben sich die Schwerpunkte zuletzt deutlich verschoben. Edelmetalle, allen voran Silber, rückten in den Fokus, während DAX-Produkte Marktanteile verloren und Einzelwerte zur Berichtssaison stärker gefragt waren.
Dies war ein Ausnahmejahr für ETFs – und für private Anlegerinnen und Anleger ein besonders spannendes.
Der drastische Silber- und Goldpreiseinbruch bestimmt auch den ETF- und ETC-Handel. Viele trennen sich von ihren Silber- und Goldpreis-Trackern. Bei Aktien-ETFs sind globale und europäische Aktien gesucht, weniger US-Titel.