Tschechische Armee veröffentlicht bisher untersagtes Podcast-Video mit Staatspräsident Pavel
Leichter Tornado bei Jičín
Judo: EM-Silber für Krpálek
Fast acht Tonnen Käse beim Olmützer Quargel-Festival verzehrt
Das Wetter am Montag, 20. April
Rattengift in Babynahrung auch in Tschechien gefunden
Tennis: Muchová verliert Finale von Stuttgart
Mehrere Tausend Menschen demonstrieren in Prag gegen Kürzungen im Umweltschutz
Eishockey: Finale um die tschechische Meisterschaft startet mit Sieg von Pardubice
Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Tschechien erreicht Fünfjahreshoch
Nach dem extrem guten Freitag sieht es am Montagmorgen am Aktienmarkt wieder düsterer aus – denn die Straße von Hormus ist erneut abgeriegelt. Die jüngsten Ölpreishochs und Aktienmarkttiefs sind aber ein Stück weit entfernt.
Der BSW hat gemeinsam mit der Boerse Stuttgart Group, der Deutschen Börse und gettex exchange zum 19. Mal den Preis für Wirtschaftsjournalismus verliehen. Ausgezeichnet wurden Beiträge und Persönlichkeiten, die Finanzbildung und Wissen über Kapitalmärkte in besonderer Weise vermitteln.
Die Zuversicht regiert, dass der Iran-Krieg bald zu Ende ist. Die durch Inflationssorgen entstandenen Renditehochs sind Vergangenheit. Selbst der schwankungsanfällige Markt für hochverzinsliche Unternehmensanleihen zeigt sich (fast) unberührt.
Der Konflikt im Nahen Osten hat den Zertifikatehandel der vergangenen Wochen dominiert. Anlegerinnen und Anleger setzen je nach Nachrichtenlage auf steigende oder fallende Ölpreise. Auch die Wahl in Ungarn hat Auswirkungen auf den Handel.
Rohstoffanalyst Michael Blumenroth sieht die Finanzmärkte in einer fragilen Erholungsphase mit steigenden Aktien, stärkerem Euro und schwankendem Goldpreis.
Das Scale-Segment kann sich gegenüber den größeren Indizes nach oben absetzen. Zu den Zugpferden gehört die Deutsche Rohstoff AG als großer Ölpreisgewinner. Auch andere Werte legen deutlich zu.
Die Energiepreise bleiben Thema Nummer eins – und Öl- und Gas-ETFs und ETCs umsatzstark. Auffällig außerdem: Tech-ETFs kommen wieder richtig gut an. Daneben rücken Europas Aktien mehr ins Scheinwerferlicht.
Diese Anlagethemen erweitern das Angebot: aktive Strategien mit Aktien aus den USA und Industrieländern weltweit sowie eine ganze Reihe an neuen Kryptowährungen.
Der Krieg im Iran bleibt bestimmendes Thema, und da stehen die Zeichen wieder auf Eskalation. Längerfristige Folgen für Inflation und weltweite Konjunktur werden immer wahrscheinlicher, heißt es.
Die Waffenruhe im Iran ist fragil, die Unsicherheit im Markt bleibt hoch. Zumindest kurzfristig werde die Inflation steigen, heißt es. Und höhere Leitzinsen nötig machen. Bundrenditen liegen schon jetzt auf Fünfzehnjahreshoch.